Sonntag, 17. Januar 2010

Neue Experimente mit Ton

Nachdem ja schon in der Ausstellung "24" einige tönerne Entwürfe zur "Triumphiratsgruppe" zu sehen waren, hier die (noch feuchten) Entwürfe zur "Ringelpiez"-Gruppe, aus der gestrigen Nacht.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Heute Abend - Finissage der Ausstellung "24"

Die fünftägige Ausstellung "24" wird heute in einer Finissage gipfeln, in der man zum letzten Mal die "Habitatecke" die "Iconoclash"-Leiter, und die entstandenen Arbeiten in dieser Konstellation sehen kann.

19:00, Universitätsgalerie "Alte Kegelbahn", Oldenburg.

Podcast Mittwoch/Donnerstag

Bevor morgen der Abschluss der Ausstellung "24" unsere Arbeit an diesem Ort und in dieser, von uns selbst geschaffenen Zeit, beendet wird, noch kurze und unvollständige Impressionen von gestern und heute.


Während die Malerei unbeirrt voranschreitet, entwickelt sich auch die Rauminstallation "Iconoclash", eine vorgefundene, mit Relikten der prozessualen Ausstellung versehene Leiter. Sie trägt bisher die Fotokopie einer Abbildung einer Fotografie Andy Warhols (Per Thomas) , eine Tonminiatur von Warhol, ein zerschmettertes und bemaltes Glas als Performancerelikt der Eröffnung, eine Rechnung über eine Pizzabestellung, mit Melkfett eingeriebene Scharnierketten (Aaron Rahe), Teile von Fotografien, die Fotokopie einer Abbildung der Fotografie eines Pferdes (Michael Sommer), Seiten aus Aristoteles Metaphysik (Aaron Rahe) die teilweise mit malerischen Gesten bearbeitet wurden (Kai Leven.) Die prozessual immer wieder durch das Medium der Fotografie reproduzierte Arbeit nimmt ikonoklastische Gesten auf und bindet hochtrabende Bedeutungen an einen Gebrauchsgegenstand. So sind auch die Ikonen dieses Schreins, Sinnbilder für Stärke und Weisheit, aber auch vielzitierte Anspielungen auf Kunstgötter, von Künstlern und Kunstkritikern in Vergangenheit und Gegenwart immer wieder als Gebrauchsgegenstand und Rüstzeug für eindiktierte Inhalte, also die Herstellung von Realität auf den Schultern von Riesen benutzt worden.

video

Mittwoch in der Galerie Kegelbahn

Auch gestern wurde in der Galerie "Alte Kegelbahn" wieder von morgens bis abends gearbeitet.

Hier zwei Bilder die zeigen, wie meine Habitat-Ecke sich erweitert, entwickelt und verbessert hat. Heute Abend wird es wieder einen Podcast geben.

Habitatecke mit Vorstufe des Bildes "Sokratischer Dialog".

Habitatecke mit Habitatecke.

Dienstag, 15. Dezember 2009

Videoimpressionen der ersten Tage "24"


Momentan ist Aaron mit Nils Kotulla, Per Thomas, Kai Leven, Michael Sommer und Carlo Bas Sancho in der Galerie Kegelbahn, die in einen Arbeits- und Experimentierraum umgewandelt wurde. Die sechs Studierenden leben 5 Tage lang darin und arbeiten zusammen. Ein Blick vom Präsentations- in den Arbeitsraum.

Eine Aufnahme von Per Thomas konzeptuellem Rhizom. Der Student hat mit Namen berühmter Persönlichkeiten, Orten, Konstanten und Variablen, die er auf die Wand aufnotiert hat, einen assoziativen Spielraum geschaffen. Betrachter können das Rhizom verändern, indem sie Verknüpfungen einzeichnen, Namen/Phänomene ergänzen und das Geflecht um Konstanten ihrer eigenen, subjektiven Erfahrungswelt zu erweitern.

Aaron Rahe eröffnet die Ausstellung "24" mit der Performance "Die Rede V".

Ein Schnappschuss von der Eröffnung. Im Hintergrund Drucke von Carlo Bas Sancho. (Kunst und Medien, 4. Semester.)


video
Um einen Einblick in die Situation zu bekommen, ein knapp 2 Minütiger Podcast.

Samstag, 12. Dezember 2009

Vorbericht über die Ausstellung "24" in der Nordwest-Zeitung.

Von heute.

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Montag: Vernissage "24"


Mittwoch, 18. November 2009

Zwergwerk

Das Video der Performance "Weltwerden" wurde für den Oldenburger Kurzfilmpreis nominiert. Es wird bei den 9. Kurzfilmtagen des Zwergwerks vor Publikum gezeigt.

Morgen um 20:00 gibt es ein Preview im Polyester.

Freitag, 25. September 2009

Nachbesprechung von Kontindividuum

In der neuen Osnabrücker Zeitung hat heute Tom Bullmann eine Nachbesprechung zu meiner Ausstellung "Kontindividuum" veröffentlicht. Snip:
(Foto: Seiler, NOZ.)

"Ein Diptychon führt in die Ausstellung ein: Das eine Bild ist nicht gegenständlich, das andere zeigt eine primatenhafte Gestalt, deren Oberkörper mit einem Jackett bekleidet, unten aber nackt ist. Genauso ist die Schau mit Bildern von Aaron Rahe aufgeteilt: In der einen Hälfte des Raumes hängen die figürlichen Werke, in denen immer wieder dieser skurrile Halbmensch in den unterschiedlichsten Situationen auftaucht. Entweder stellt er sich, mit einem Schwert bewaffnet, einem imaginären Feind, oder er liegt in doppelter Ausführung auf einem Tisch und symbolisiert das, was der Künstler „Miteingegen“ nennt [...]"

(Diesem Link folgen, für den vollständigen Artikel.)

Sonntag, 20. September 2009

Kontindividuum - Eröffnung

Mittwoch, 12. August 2009

Selbstportrait als Feigling (Lots Frau)



Aaron Rahe - Selbstportrait als Feigling (Lots Frau)
Acryl auf Papier
65 x 47
2009

Sonntag, 9. August 2009

Ein Meer von Händen










(Ein Meer von Händen, Details)
Das Bild "Ein Meer von Händen" wurde nach einem Foto von Silvio Berlusconi gearbeitet. Im Originalbild nimmt er ein Bad in der Menschenmenge. In meiner Version wurden die Menschen, die in der Aufnahme den größten Bildraum einnehmen, die in Wirklichkeit aber völlig unbedeutend sind, nicht mitportraitiert: Nur ihre Hände wurden, verfremdet und verzerrt, mit auf das Portrait des Premiers genommen.













Aaron Rahe - Ein Meer aus Händen
Acryl auf Papier
47 * 65
2009

Mittwoch, 5. August 2009

Relikte


Die Relikte der Performance "Weltwerden" (2009) sind sichergestellt und mit Nägeln befestigt.

Biosymetrie










Biosymetrie
Acryl auf Papier
65 * 47
2009

Montag, 13. Juli 2009

Aaron Rahe - Weltwerden

Die Skizzen sind Realität geworden.
Hier der Film der neuesten Performance.
"Weltwerden".

Aaron Rahe - Weltwerden from Aaron Rahe on Vimeo.

Dienstag, 23. Juni 2009

Incoloration


Gouachenskizzen von gestern nacht.

Sonntag, 21. Juni 2009

Adaequatio intellectus et rei













Adaequatio intellectus et rei
Acryl auf Papier
47*65
2009

Montag, 1. Juni 2009

Impertinente Experimente

Vor mittlerweile über einem Jahr habe ich in den Hinterhöfen des Katharinenviertels die übriggeblieben Räume fotografiert.

Die Häuser haben da noch Platz zum Atmen. Ihre Aussenwände schwitzen nicht aneinander, wie die Oberschenkel die auf den Kunstledersitzen der Verkehrsunternehmen kleben. Sie schubbern nicht. Osmose findet nicht statt.

Diese Räume sind selten. Ich habe die Ergebnisse der Fotostrecke mit Pinsel und Farbe überarbeitet. Die Räume sind Wohnungen für Ideen. Eine handbreit für Nichts. Großartig.

Montag, 25. Mai 2009

Verworfene?

Vor zwei Jahren, bei "Continue" habe ich das Papierobjekt "Verworfene" ausgestellt.
Ausgeschnittene Buchstaben, mit Tesafilm grob verklebt und zu Knäueln geformt, waren sie aneinanderassoziiert, gefallen, geknickt, in der Auflösung begriffen, aber von der Ausführung weit entfernt. Sehen so die vertrockneten Büsche aus, die durch die Luftschlösser gewirbelt werden, wenn ein (neuhochdeutscher) Gehirn-Sturm aufzieht? Oder sind sie die Hinterlassenschaft von Streitgewittern? Das, was verglaste Erdbrocken für den Blitzeinschlag sind, das was Vulkane bei Eruptionen in die Luft rotzen, Magmaklumpen aus angefangenen Knäueln, diffusen Verstrickungen? Sie sind einfach im Prozess eingefrorene Anfänge, das was aus der Skizze radiert wird, wenn die Tusche einsetzt und alles festschreibt. Die "Verworfenen" hatten in dieser Ausstellung auch ihren Platz verdient. Doch was ist mit den Verworfenen, deren Fertigung schon begonnen hat?

Zu "Selbstportrait mit aus meinem Kopf hervortransmutierenden Christus", das bei seiner ersten Präsentation in der Öffentlichkeit für Zuspruch und Abscheu gleichermaßen sorgte, habe ich vor inzwischen gut einem Jahr zwei Seitentafeln bearbeitet. Konturenlose sollen dem Selbstportrait beigegeben werden. Ich finde, es hat seine Eskorte verdient. Aber nach wie vor sind sie nicht fertig. Sie hängen an meiner Wand (in der ständig wuchernden und wachsenden Ecke, wo sich Leinwände und Papier kreuz und quer stapeln. Sie trägt die Überschrift 'Zu erledigen') und ich habe sie insgesamt je nur eine Stunde bearbeitet - aber ein Hundertfaches an Stunden angeschaut. Ich weiß nicht, wie ich daran weiterarbeiten kann, ohne das Gefüge von Fleisch und Licht durcheinanderzubringen. Und der richtige Tag dafür ist Morgen.

(Links: "Selbstportrait mit aus meinem Kopf hervortransmutierenden Christus [Ausschnitt], rechts: Geleitschutz [unvollendet])


Dienstag, 19. Mai 2009

Führung am Sonntag


Am Sonntag führe ich noch einmal persönlich durch die Ausstellung "Schlaglichter". Jeder Interessierte ist eingeladen, um 11:00 am Kulturbahnhof Neuenkirchen Vördern zu sein.